Jede Tour hat ihren eigenen digitalen Arbeitsschein in der mobilen App. Der Teamleiter führt ihn durch den Tag — das Büro sieht alles sofort, sobald das Gerät online ist.
1. Arbeit starten
Ein Tipp auf „Arbeit starten“: Die Tour läuft, die Startzeit steht fest, und der Live-Standort für die Disposition beginnt (mit sichtbarem Hinweis und „Beenden“-Knopf — Details im Artikel „Live-Karte & Live-Standort“).
2. Checkliste abhaken
Jede Tour bringt ihre Checkliste mit — je nach Typ vorbelegt (Umzug: Vorher-Fotos, Möbel demontiert, LKW beladen … Endkontrolle mit Kunde) und vom Büro pro Tour frei anpassbar. Große Tipp-Flächen, gut lesbar auch in der Sonne.
3. Fotos: vorher, nachher, Schaden
Fotos entstehen direkt aus der App und werden automatisch komprimiert und hochgeladen. Drei Kategorien: Vorher, Nachher, Schaden. Schadenfotos plus Notizfeld sind Ihre Absicherung, wenn Wochen später eine Reklamation kommt — mit Zeitstempel.
Serienmodus: 30 Vorher-Fotos brauchen keine 30 einzelnen Aufnahmen — der Teamleiter fotografiert am Stück mit der Handy-Kamera und übernimmt die ganze Serie aus der Galerie in einem Rutsch, sortiert in die passende Kategorie. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Import; bereits Übernommenes wird übersprungen.
4. Material: Soll und Ist
Die Materialliste des Arbeitsscheins kommt aus dem Angebot — nichts wird frei eingetippt. Der Teamleiter sieht „Soll mitnehmen“ pro Artikel (bei Anlieferungs-Touren exakt die geplanten Mengen, sonst den offenen Rest) und trägt nur die tatsächlich mitgenommene Menge ein. Preise erscheinen auf dem Handy bewusst nicht.
5. Zusatzleistungen erfassen
„Kunde will den Schrank doch noch demontiert haben“ — der Teamleiter wählt die Leistung per Schnell-Knopf aus Ihrem Leistungskatalog, mit dem echten Verkaufspreis: Der Kunde unterschreibt in Kenntnis der Preise, und die Position landet fertig bepreist im Rechnungsentwurf. Freie Zusatzleistungen ohne Katalogpreis gehen weiterhin — dort ergänzt das Büro den Preis, und der Rechnungsentwurf warnt vor 0-€-Zeilen, bevor festgeschrieben wird. Ihre Kosten und Margen erscheinen auf dem Handy nie.
6. Einsatzzeiten
Pro Crew-Mitglied: Abfahrt Hof, Ankunft Kunde, Abfahrt Kunde, Ankunft Hof, Pause. Der Normalfall ist „Team fährt gemeinsam“: ein Tipp setzt die Zeit für die ganze Crew, „Jetzt“-Tasten stempeln die aktuelle Uhrzeit. Fährt jemand abweichend, schaltet der Teamleiter auf Einzel-Zeiten um. Vergessene Zeiten lassen sich auch nach der Unterschrift noch nachtragen — die Rückfahrt zum Hof fehlt sonst immer.
7. Prüfen & abschließen — dann unterschreiben
Vor der Unterschrift zeigt der Prüfen-&-abschließen-Schritt alles Offene auf einen Blick: fehlende Häkchen, fehlende Pflichtfotos, leere Zeiten. So wird nichts vergessen, solange man noch beim Kunden steht.
Dann unterschreiben Kunde und Teamleiter nacheinander auf dem Display (Querformat, ganze Bildschirmbreite). Über der Unterschrift des Kunden erscheint der Hinweis, den Sie unter Einstellungen → Rechtliche Texte & Hinweise hinterlegt haben — ohne hinterlegten Text erscheint dort nichts. Danach ist die Tour abgeschlossen und der Arbeitsschein als PDF liegt am Auftrag — fürs Büro, für die Rechnung, für den Streitfall.
Kunde nicht da? Die Tour lässt sich auch ohne Kundenunterschrift abschließen — die App dokumentiert, wer vor Ort war und warum nicht unterschrieben wurde. Der Arbeitsschein weist das ehrlich aus, statt eine Abnahme zu behaupten.
Wenn etwas schiefläuft: Problem melden
Über „Problem melden“ schickt die Kolonne eine kurze Meldung mit einem Tipp ans Büro (Aufzug defekt, Kunde nicht angetroffen, Stau …) — oder ruft direkt an; die Nummer des Büros steht in der App. Meldungen erscheinen sofort in der Disposition.
Offline? Alles davon funktioniert ohne Empfang und synchronisiert später automatisch — den Stand sehen Sie unter Mehr → Übertragungen (siehe Artikel „Mobile App“).