Sie haben gearbeitet, plötzlich steht auf dem Bildschirm: „Sie wurden abgemeldet: Ihr Konto wurde an einem anderen Computer angemeldet.“ Das ist kein Fehler, sondern eine Regel — und dieser Artikel erklärt sie in einer Minute.
Die Regel
Ein Zugang ist an einem Computer und zusätzlich an einem Handy gleichzeitig angemeldet:
- eine Anmeldung im Browser (die Desktop-App zählt als Browser),
- eine Anmeldung in der mobilen App unter m.umzo.cloud.
Beides nebeneinander ist ausdrücklich vorgesehen: Der Inhaber arbeitet am Büro-Rechner und nimmt mit demselben Zugang auf dem Handy eine Besichtigung auf. Mehrere Registerkarten oder Fenster desselben Browsers sind eine einzige Anmeldung. Ein anderer Browser oder ein zweiter Computer ist dagegen eine neue Anmeldung — und beendet die vorherige.
Es gewinnt immer die neueste Anmeldung: Wer zuletzt Benutzername und Passwort eingegeben hat, arbeitet weiter; der ältere Bildschirm fällt auf die Anmeldeseite zurück und sagt dort, warum. Wer selbst eine andere Sitzung verdrängt hat, sieht nach dem Anmelden den Hinweis „Ihre Anmeldung an einem anderen Gerät wurde beendet.“
Was Sie jetzt tun
- Sie waren es selbst (anderer Rechner, Rechner im Lager, Browser gewechselt): Melden Sie sich einfach neu an. Es geht nichts verloren — auch in der mobilen App bleiben noch nicht übertragene Fotos, Zeiten und Unterschriften auf dem Gerät gespeichert und werden nach dem Anmelden gesendet.
- Sie waren es nicht: Ändern Sie umgehend Ihr Passwort und sagen Sie Ihrem Administrator Bescheid. In der mobilen App ändern Sie es selbst unter „Konto → Passwort ändern“; für Büro-Zugänge setzt der Administrator es unter Einstellungen → Team zurück (dabei werden alle Sitzungen der Person sofort beendet).
- Als Administrator: Unter Einstellungen → Sicherheit sehen Sie die aktiven Sitzungen je Gerät-Art mit Zeitpunkt und Gerät; „Alle Geräte abmelden“ beendet sie sämtlich. Fehlgeschlagene Anmeldungen und Sperren nach mehreren Fehlversuchen werden protokolliert — fragen Sie uns, wenn Sie einen Verdacht prüfen möchten.
Warum Umzo das so macht
Zugänge sind persönlich, nicht abteilungsweit. Umzo schreibt an jede Einsatzzeit, jede Unterschrift, jede Änderung an Angebot, Auftrag und Rechnung den Namen der Person, die sie erfasst hat. Teilen sich zwei Menschen einen Zugang, ist diese Zuordnung wertlos: Die Nachkalkulation rechnet mit falschen Stunden, das Protokoll nennt den Falschen, und bei einer Reklamation lässt sich nicht mehr klären, wer den Arbeitsschein unterschrieben hat.
Das Paket zählt Personen, nicht Bildschirme. Die Paketgrenzen beziehen sich auf Büro-Zugänge. Zugänge für Mitarbeiter im Feld sind in jedem Paket kostenlos und unbegrenzt — es gibt also keinen Grund, einen Zugang zu teilen. Legen Sie jeder Person unter Einstellungen → Team einen eigenen an; für Kollegen ohne Firmen-E-Mail vergeben Sie einfach einen Benutzernamen und ein Startpasswort (siehe Team anlegen & Zugänge vergeben).
Grenzfälle aus der Praxis
- Büro-Rechner und Notebook zu Hause: Beides sind Browser — der zuletzt angemeldete gewinnt. Melden Sie sich am Feierabend am zweiten Gerät an, ist der Büro-Rechner abgemeldet. Das ist gewollt.
- Ein Handy für die ganze Kolonne: Das funktioniert technisch, ist aber die Konstellation, die wir Ihnen ausreden möchten — Einsatzzeiten und Unterschriften gehören dann alle einer Person. Jede Person meldet sich besser mit ihrem eigenen Zugang an.
- Handy verloren: „Alle Geräte abmelden“ unter Einstellungen → Sicherheit, danach das Passwort der Person zurücksetzen. Beides wirkt sofort.